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Funktionsweise des Membrankblocks


Erstmal so sieht ein Membranblock aus (Top Performance Membranblock):


In der Mitte ist das Gehäuse, klar, darauf befindet sich mit gelber Schrift die Top Performance Membranblättchen, darüber die Anschlagbleche. Aussehen tun die alle ziemlich gleich, es gibt aber Unterschiede bei der Anzahl der Klappen und bei dem Öffnungswinkel. Der MHR Membranblock kommt z.B. auch ohne Anschlagbleche aus und euer original Membranblock hat, bzw. hatte bestimmt Metallmembranen drauf.

Der Membranblock sitzt praktisch zwischen Vergaser und Kurbelwellengehäuse (eigentlich unter dem ASS).

Zu der Funktionsweise:
Der Membranblock sitzt also praktisch am Einlass, dadurch liegt die Schlussfolgerung nahe, dass er irgendetwas mit dem Gemischfluss zu tun haben muss. Wenn der Kolben sich so hin und her bewegt im Zylinder kommt irgendwann der Punkt, an dem er das Gemisch ansaugt, in dem Moment öffnen sich die Membranen und lassen das Gemisch in das Kurbelwellengehäuse einströmen. Bewegt sich der Kolben weiter, beginnt die Kurbelwelle irgendwann mit der Vorverdichtung, und damit in dem Moment nicht das ganze Gemisch einweicht, schließen sich die Membranen und nichts kann mehr raus.

Ihr erreicht den Membranblock in dem ihr den ASS losschraubt, dann haltet ihr den Membranblock auch schon fast in der Hand. Ihr habt ihn zumindest schon mit losgeschraubt. Achtet darauf, dass kein Dreck in das Kurbelwellengehäuse kommt! Wenn ihr die Membranplättchen auf eurem Membranblock wechselt, achtet darauf, dass ihr die Schrauben wieder richtig anzieht und Loctide benutzt. Ich persönlich nehme für diese kleinen Schrauben gerne eine Ratsche mit entsprechendem Aufsatz, da ist die Gefahr, dass man die Schrauben rund macht nicht so groß. Achtet vor allem bei so kleinen Schrauben darauf, dass ihr einen anständigen, passenden Schraubendreher nehmt, sonst macht ihr die Schrauben schnell rund. Wichtig beim Zusammenbauen ist nur , dass kein Dreck irgendwo ist, sodass eure Plättchen und Anschlagbleche heile und richtig drauf sitzen und natürlich dass wenn ihr es zusammengebaut habt auch alles wieder dicht ist, aber meistens wird das auch mit der alten Dichtung wieder dicht. Ich schmier immer ein wenig Dichtpaste auch die Dichtungen, um sicherzugehen das es auch wirklich dicht wird.

Optimieren könnte man einen Membranblock, indem man die Fläche größer macht durch die das Gemisch im geöffneten Zustand einströmt, das heißt fräsen und Plättchen anpassen, solche Carbonplatten gibt es z.B. bei Scooter-Attack. Wichtig für den Membranblock ist auch die dicke der Blättchen.

dünne Blättchen = mehr Power Untenrum, unruhiger lauf im oberen Drehzahlbereich dicke Blättchen = mehr Power im oberen Drehzahlbereich.

Wenn ihr auf Carbonblättchen wechselt, könnt ihr darüber auch noch ein wenig abstimmen. Carbonplättchen haben ein besseres Ansprechverhalten und sind rel. ungefährlich für den Motor im Falle eines Bruchs dieser Plättchen. Allerdings ist ihr Verschleiß höher als der der (originalen) Metallplättchen. Gehen diese jedoch zu Bruch, können sie großen Schaden am Motor anrichten (Zylinder kaputt). Ihr Ansprechverhalten ist auch nicht das beste, jedoch halten sie sehr lange und sind deshalb auch serienmäßig verbaut.

Auch nicht unerheblich für die Leistung des Motors ist der Öffnungswinkel, den könnt ihr beim Originalmembranblock aber kaum verändern, höchstens die Anschlagbleche wegnehmen, wozu ich persönlich aber nicht raten würde.
( Anleitung drucken )

by jack_daniels & Daniel




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